LarasDesk-Apps – Datenschutzerklärung
Diese Datenschutzerklärung gilt für alle Android-Apps von LarasDesk. Was die einzelne App inhaltlich tut, steht in ihrer Beschreibung im Google Play Store. Hier steht, welche Daten dabei verarbeitet werden, wo sie bleiben und wann überhaupt etwas das Gerät verlässt. Unterscheiden sich die Apps in einem Punkt, ist das ausdrücklich benannt.
1. Verantwortlicher
Verantwortlich für die Datenverarbeitung im Sinne der DSGVO ist:
Lara Knuth — Dresden AI InsightsKurhausstr. 16, 01259 Dresden, Deutschland
E-Mail: lara.knuth@larasdesk.com
USt-IdNr.: DE458852148
Kleinunternehmerin gemäß § 19 UStG.
2. Für welche Apps diese Erklärung gilt
- LarasScan — Android-Package
com.larasdesk.schnellscan, Codebase-Identifierschnellscan. - LarasMemo — Android-Package
com.larasdesk.voicedesk, Codebase-Identifiervoicedesk. - LarasCalendar — Android-Package
com.larasdesk.kalenderecho, Codebase-Identifierkalenderecho. - LarasVault — Android-Package
com.larasdesk.larasvault, Codebase-Identifierlarasvault.
Nur die hier aufgeführten Apps sind erfasst. Eine App, die nicht in dieser Liste steht, hat eine eigene Erklärung. Kommt eine weitere App hinzu, wird sie hier ergänzt, bevor sie erscheint.
3. Was welche App überträgt — Überblick
Dieser Abschnitt ist die Kurzfassung. Die Einzelheiten stehen in den Abschnitten 5 bis 9.
- LarasCalendar und LarasVault können technisch nichts senden. Beide Apps deklarieren keine Internet-Berechtigung (
android.permission.INTERNET). Ohne diese Berechtigung kann Android keine Netzwerkverbindung der App aufbauen — unabhängig davon, was die App versuchen würde. Daten verlassen das Gerät nur, wenn Sie selbst eine Datei über das Android-Share-Sheet an eine andere App weitergeben. - Bei LarasMemo starten Sie jede Inhalts- oder Berichtsübertragung selbst. Das Laden des lokalen Sprachpakets beginnt erst auf Knopfdruck (Abschnitt 6); der optionale Diagnose-Bericht wird erst nach Vorschau und Klick gesendet (Abschnitt 9). Aufnahmen und Transkripte werden dabei nicht übertragen. Nach dem ersten initialisierten Diagnose-Versand kann Firebase App Check sein Integritätstoken allerdings automatisch aktualisieren, ohne dass Sie erneut auf „Senden“ tippen.
- LarasScan lädt keine Beleginhalte automatisch zu LarasDesk hoch. Belegbilder, OCR-Text und Exporte werden nur durch Ihre ausdrücklich gewählte Teilen- oder Sendeaktion weitergegeben. Unabhängig davon kann Google Play Services das OCR-Modell nach der Play-Installation automatisch und weitere Scanner-Ressourcen dynamisch laden; das ML-Kit-SDK sendet Google außerdem Betriebs- und Nutzungsmetriken. Nach dem ersten initialisierten Diagnose-Versand kann Firebase App Check sein Integritätstoken automatisch aktualisieren (Abschnitte 5 und 9).
Keine der vier Apps hat ein Konto, eine Anmeldung, Werbung, LarasDesk-eigene Analytics, Tracking-Cookies, eine Werbe-ID-Nutzung oder ein automatisches Crash-Reporting an LarasDesk. Die von Google selbst erhobenen ML-Kit-SDK-Metriken bei LarasScan sind in Abschnitt 5 offengelegt. LarasDesk bildet keine Nutzungsprofile.
4. Gemeinsame Grundsätze
- Lokal zuerst. Inhalte werden auf dem Gerät verarbeitet und dort gespeichert — in der lokalen Datenbank der App (IndexedDB) und im privaten App-Speicher, auf den andere Apps nicht zugreifen können.
- Kein automatisches Cloud-Backup. Alle vier Apps deaktivieren das Android-System-Backup (
android:allowBackup="false",android:fullBackupContent="false",android:dataExtractionRules). Ein Gerätewechsel überträgt die Daten also nicht von selbst. - Weitergabe nur über das Share-Sheet. Exporte und Backups entstehen erst auf Ihre Aktion hin. Wohin eine Datei danach geht, entscheiden Sie im Android-Share-Sheet. Ziel kann eine lokale App oder ein Cloud-Dienst sein; ab dieser Auswahl gelten die Bedingungen des Ziels, nicht mehr unsere.
- Temporäre Exportdateien. Für eine Dateiweitergabe schreiben die Apps eine Kopie in einen privaten Cache-Ordner
exports/. LarasCalendar und die regulären LarasScan-Dateiexporte bereinigen den bisherigen Export-Cache vor einem späteren Export. LarasMemo, LarasVault und das LarasScan-JSON-Backup planen nach erfolgreicher Übergabe eine Löschung nach rund 30 Sekunden; bei einer fehlgeschlagenen Übergabe wird die erzeugte Kopie, soweit der jeweilige Pfad sie bereits angelegt hat, sofort zu löschen versucht. Jede Bereinigung ist Best Effort und wird bei einem Fehler nicht dauerhaft zur Wiederholung vorgemerkt. Eine Kopie kann deshalb bis zur Cache-Bereinigung durch Android, zum Löschen der App-Daten oder zur Deinstallation verbleiben. - Kein Klartextverkehr. Die Apps sind mit
android:usesCleartextTraffic="false"konfiguriert; die WebView lädt ausschließlich lokal gebündelte Dateien, Mixed-Content und WebView-Debugging sind in Release-Builds deaktiviert. - Maßgeblich ist das ausgelieferte Artefakt. Für die Berechtigungen gilt das zusammengeführte Manifest des tatsächlich veröffentlichten App-Bundles; Android- und Bibliothekskomponenten können darin technisch notwendige Systemberechtigungen ergänzen.
5. LarasScan
Verarbeitete Daten
LarasScan verarbeitet folgende Daten ausschließlich lokal auf dem Gerät:
- Belegbilder, die aktiv über die App-Kamera erfasst werden.
- Aus den Belegbildern per On-Device-OCR (Google ML Kit) extrahierter Text.
- Aus dem Text abgeleitete Felder (Datum, Händler, Betrag, MwSt-Satz, Kategorie).
- Eine pro Beleg berechnete SHA-256-Hashkette für lokale Konsistenzprüfungen.
- Vom Nutzer eingetragene Freitext-Notizen zu einem Beleg.
- Lokale DATEV-Einstellungen, insbesondere Berater- und Mandantennummer.
- Scanner-Seiten- und PDF-Metadaten einschließlich lokaler Datei- und Seitenpfade.
- Die gewählte beziehungsweise erkannte App-Sprache; sie wird lokal im WebView-Speicher (
localStorage) gespeichert. - Bei einem laufenden oder noch nicht vollständig bereinigten Backup-Import ein lokales Bereinigungsjournal in
localStoragemit technischer Import-ID, Status, lokalen Dateiwegen sowie Beleg-IDs und Hashwerten. Es bleibt bis zur erfolgreichen Dateibereinigung gespeichert und wird danach entfernt. - Beim bewusst gestarteten Teilen temporäre, lesbare Exportkopien im App-Cache unter
exports/, darunter CSV-/DATEV-Dateien, Bild-/PDF-Kopien, Diagnoseexporte und ein nicht zusätzlich verschlüsseltes JSON-Backup.
Lokale Speicherung
Belegdatensätze, OCR-Text, abgeleitete Felder, Hashwerte und lokale Dateiverweise werden in IndexedDB gespeichert. Native Belegbilder, Seitenbilder und Scanner-PDFs liegen als Dateien im privaten App-Speicher beziehungsweise App-Cache und werden über ihre Pfade referenziert. LarasScan überträgt diese Inhalte nicht automatisch. Nur eine bewusste Nutzeraktion kann ausgewählte OCR-Texte, Belegbilder, Scanner-PDFs, CSV-/DATEV-Dateien oder ein vollständiges JSON-Backup an das Android-Share-Sheet übergeben. Das vollständige Backup ist eine lesbare, nicht zusätzlich verschlüsselte JSON-Datei; es enthält Belegfelder, Notizen, OCR-Text, Hashwerte sowie Bild- und PDF-Bytes in Base64-Darstellung.
Für eine dateibasierte Share-Aktion schreibt die App die benötigte Klartextkopie zunächst in ihren privaten Cacheordner exports/. Vor einem späteren CSV-/DATEV-, Bild-, PDF- oder Diagnose-Dateiexport versucht sie, den bisherigen Exportordner zu entfernen. Beim JSON-Backup versucht sie etwa 30 Sekunden nach der Übergabe, die konkrete Cachedatei zu löschen; ein späteres Backup bereinigt eine fehlgeschlagene Altlöschung nicht automatisch.
Modulbereitstellung und SDK-Metriken: Google ML Kit
Für die Texterkennung deklariert LarasScan das OCR-Modell als Google-Play-Services-Abhängigkeit. Google Play Services kann es deshalb nach der Installation aus Google Play automatisch auf das Gerät laden, noch bevor Sie OCR erstmals aufrufen. Die Bibliotheken, Modelle und weiteren Ressourcen des Document Scanner werden dynamisch vor der ersten Nutzung beziehungsweise bei Bedarf geladen. Diese Verbindungen laufen direkt zwischen Gerät und Google und werden nicht von LarasDesk betrieben. Einzelheiten beschreibt Google in der Android-Dokumentation zur Texterkennung, der Dokumentation zum Document Scanner und den ML-Kit-Nutzungsbedingungen.
Nach Googles ML-Kit-Offenlegung für Android senden ML-Kit-SDKs Betriebs- und Nutzungsdiagnostik an Google, zum Beispiel Geräte- und App-Informationen, Geräte- oder Installationskennungen, Leistungsmetriken, API-Konfiguration, Feature-/Ereignisdaten und Fehlerdaten. Google gibt an, dass diese Daten während der Übertragung verschlüsselt werden und für Diagnose, Missbrauchsvermeidung und Verbesserung der Dienste verwendet werden. LarasScan erhält diese SDK-Metriken nicht und lädt keine Belegbilder oder OCR-Texte zu LarasDesk hoch; es gibt keine LarasDesk-eigenen Nutzungs-Analytics. Ergänzend gilt die Datenschutzerklärung von Google.
Die App protokolliert im Bereich „Privacy Status“ / „Network Log“, dass der Google-Play-Services-Pfad vor einem Scanner- oder OCR-Aufruf angesprochen wurde. Sie beobachtet jedoch weder den automatischen Modellabruf nach der Play-Installation noch einen tatsächlichen Download oder realen Verbindungsstatus. Der Eintrag ist ein transparenter Hinweis auf den möglichen Modulpfad, kein Netzwerkmonitor.
Berechtigungen
- Belegaufnahme: LarasScan selbst deklariert keine CAMERA-Berechtigung. Die Aufnahmeoberfläche und eine gegebenenfalls erforderliche Berechtigungsbehandlung stellt der Document Scanner von Google Play Services innerhalb des bewusst gestarteten Scanvorgangs bereit.
- Internet (
android.permission.INTERNET): für die genannten ML-Kit-Modul-Downloads, für Google-Play-Services-Komponenten, die der Document Scanner zur Initialisierung benötigt, sowie für den einwilligungsbasierten Versand optionaler Diagnose-Berichte (Abschnitt 9).
6. LarasMemo
Verarbeitete Daten
LarasMemo verarbeitet folgende Daten ausschließlich lokal auf dem Gerät:
- Sprachaufnahmen. Auf Android nimmt ein nativer Vordergrund-Dienst 16-bit-PCM-Audio mit 16 kHz in Mono auf und schreibt Segmentdateien sowie eine daraus zusammengesetzte WAV-Datei unter
recordings/<memoId>/memo.wavin den privaten App-Speicher. Die PCM-Segmente bleiben auch nach erfolgreicher WAV-Erstellung als dauerhafte lokale Kopien bestehen. - Ein Wiederherstellungs-Manifest pro Aufnahme (
recovery_<memoId>.json) im privaten App-Speicher: Aufnahme-Kennung, Startzeitpunkt, Samplerate, Kanalzahl, Segmentlänge, Segment-Dateinamen sowie Angaben dazu, ob das letzte Segment vollständig und die Aufnahme finalisiert ist. Das Manifest bleibt auch nach erfolgreicher Finalisierung gespeichert; es enthält keinen Audioinhalt und keinen Transkript-Text. - Transkript-Texte, die aus der Aufnahme auf dem Gerät erzeugt werden. Der Text ist in der App bearbeitbar; Änderungen werden lokal gespeichert.
- Memo-Metadaten: Titel, Aufnahmedauer, Erstellzeitpunkt, Memo-Sprache, Transkriptions-Status und gegebenenfalls Fehlerkennung, erkannter Sprach-Tag sowie Balkenwerte für die dekorative Wellenform-Anzeige.
- Aus der App heraus erzeugter Markdown-Vorschautext (lokal generiert, kein automatischer Versand).
- Datenfluss-Log-Einträge: Zeitstempel, Richtung (local/inbound/outbound), Ziel-/Grund-Bezeichner für tatsächlich aufgetretene Ereignisse und beim Teilen der lokale Dateiname. Dieser kann einen aus dem Memo-Titel abgeleiteten, bereinigten Namensbestandteil enthalten. Das Log dient ausschließlich der lokalen Transparenz und wird nicht als Teil eines Diagnose-Berichts übertragen.
Aufnahme über einen Vordergrund-Dienst
Auf Android läuft die Aufnahme in einem nativen Vordergrund-Dienst (MemoRecordingService, im Manifest mit android:foregroundServiceType="microphone" und android:exported="false" deklariert). Beim Laden des App-Plugins wird der Dienst intern gebunden, damit er bereitsteht; dadurch beginnen weder der Vordergrundbetrieb noch ein Mikrofonzugriff. Erst das Antippen der Aufnahme-Schaltfläche startet die Aufnahme-Sitzung, schaltet den Dienst in den Vordergrund und aktiviert das Mikrofon. Es gibt keinen Aufnahmestart beim Gerätestart und keinen Start durch andere Apps.
Vor der ersten Aufnahme fragt LarasMemo zur Laufzeit nach der Mikrofon-Berechtigung und ab Android 13 zusätzlich nach der Benachrichtigungs-Berechtigung. Wird eine der angeforderten Berechtigungen abgelehnt, startet keine Aufnahme; der bereits intern gebundene Dienst wird nicht in den Vordergrund versetzt und das Mikrofon nicht aktiviert. Während der Aufnahme zeigt Android eine dauerhafte Benachrichtigung („LarasMemo nimmt auf“) mit einer Aktion „Stoppen“; der Kanal larasmemo_recording ist stumm und mit niedriger Priorität angelegt.
Transkription auf dem Gerät
Die Sprache-zu-Text-Umwandlung läuft vollständig auf dem Gerät. LarasMemo bindet dafür die freie Bibliothek whisper.cpp (MIT-Lizenz) als mitkompilierten nativen Code ein (libwhisper_jni.so, Architektur arm64-v8a). Es wird keine Cloud-Spracherkennung angesprochen — kein Google Speech-to-Text, keine Web-Speech-API, kein LarasDesk-Server. Audio und Transkript verlassen dabei das Gerät nicht.
Lokale Speicherung
Memos, Transkripte und Metadaten werden in der lokalen Datenbank der App gespeichert (IndexedDB über Dexie; Datenbankname voicedesk). Die native WAV-Datei, die PCM-Segmente und das finalisierte Wiederherstellungs-Manifest bleiben zusätzlich im privaten App-Speicher. Aus Speicherschutz-Gründen wird der Audioinhalt einer nativen Aufnahme nur bis zu einer Länge von fünf Minuten zusätzlich in die App-Datenbank geladen; längere Aufnahmen bleiben ausschließlich als native Dateien erhalten. LarasMemo bietet derzeit keine Funktion zum Löschen eines einzelnen Memos oder seiner nativen Dateien. Vollständig entfernen lassen sich diese Daten durch Leeren der App-Daten in den Android-Einstellungen oder durch Deinstallation.
Die App bietet einen eigenen Backup-Export als ZIP-Datei sowie einen Import. Das ZIP enthält Transkripte, Metadaten und eine vorgerenderte Markdown-Kopie; Audio wird nur für Memos aufgenommen, deren Audioinhalt zusätzlich in der App-Datenbank vorliegt. Der Import liest ausschließlich die Datei, die im Dateiauswahl-Dialog ausgewählt wurde.
Bezug des lokalen Sprachpakets
Das Sprachpaket wird erst auf Knopfdruck geladen („Lokales Sprachpaket laden“). Es gibt zwei Wege:
- Auslieferung über Google Play (Produktionsweg): Das Sprachpaket ist ein nachladbares Play-Asset-Pack (
model_pack, Liefermodus „on-demand“) und wird auf Anforderung von Google Play ausgeliefert. Empfänger der technisch erforderlichen Verbindungsdaten ist Google; es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google. - Direkter Download (Ersatzweg für Entwicklungs- und Sideload-Installationen): Ist keine Play-Auslieferung möglich, ruft die App die Modelldatei per HTTPS von
huggingface.coab. Der Abruf kann HTTPS-Weiterleitungen zu Auslieferungs- oder CDN-Infrastruktur folgen. Empfänger sind Hugging Face, Inc. und die beteiligten Infrastruktur-/CDN-Anbieter.
In beiden Fällen wird nur eine Modelldatei angefordert; keine Audiodaten, Transkripte, Suchbegriffe, Memo-Metadaten oder Telemetrie werden hochgeladen. Für die Auslieferung werden technisch notwendige Verbindungsdaten übertragen: insbesondere öffentliche IP-Adresse, Zeitpunkt, angeforderter Modellpfad, übliche HTTP-Header sowie Verbindungs- oder Laufzeitinformationen. Die Empfänger können diese Daten einschließlich einer aus der IP abgeleiteten ungefähren Position nach ihren eigenen Bestimmungen protokollieren. Nach dem Download arbeitet die Transkription ohne Netzverbindung.
Berechtigungen
- Mikrofon (
android.permission.RECORD_AUDIO): zur Aufnahme von Sprachmemos, zur Laufzeit vor der ersten Aufnahme erfragt. Bei Ablehnung startet keine Aufnahme. - Audio-Einstellungen ändern (
android.permission.MODIFY_AUDIO_SETTINGS): technisch nötig, damit die Mikrofon-Anfrage der WebView aufgelöst werden kann. Es werden keine Systemeinstellungen dauerhaft verändert. - Vordergrund-Dienst (
android.permission.FOREGROUND_SERVICE) und Typ Mikrofon (android.permission.FOREGROUND_SERVICE_MICROPHONE): damit eine laufende Aufnahme nicht abbricht, wenn die App in den Hintergrund wechselt. - Benachrichtigungen (
android.permission.POST_NOTIFICATIONS): ab Android 13 zur Laufzeit erfragt, ausschließlich für die Aufnahme-Benachrichtigung. Es gibt keine Werbe- oder Marketing-Benachrichtigungen. - Internet (
android.permission.INTERNET): für den Sprachpaket-Bezug und den optionalen Diagnose-Versand. Download und Berichtsübertragung beginnen jeweils mit Ihrer Aktion; nach dem ersten initialisierten Diagnose-Versand kann Firebase App Check sein Integritätstoken automatisch aktualisieren. - Vordergrund-Dienst für Datensynchronisation (
android.permission.FOREGROUND_SERVICE_DATA_SYNC): wird durch die Google-Play-Asset-Delivery-Abhängigkeit in das zusammengeführte Manifest eingebracht. Es gibt dafür keinen separaten Laufzeitdialog.
LarasMemo fordert keine weiteren gefährlichen Laufzeitberechtigungen für Kontakte, Standortdienste, Kalender, Telefonstatus oder Fotobibliothek an.
7. LarasCalendar
Verarbeitete Daten
LarasCalendar verarbeitet folgende Daten ausschließlich lokal auf dem Gerät:
- ICS-Kalendertext, den Sie aktiv per Dateiimport oder Texteingabe einbringen. Es gibt keinen direkten Zugriff auf Google-, Outlook- oder Android-Kalender-Provider.
- Aus dem ICS-Text extrahierte Terminfelder wie SUMMARY, DTSTART, DTEND, UID, LOCATION, DESCRIPTION, ATTENDEE und VALARM.
- Manuell angelegte oder bearbeitete Termindaten: Titel, Ort, Teilnehmer, Start-/Endzeit, Ganztägig-Status, Notizen, Erinnerungen sowie Anhang-Metadaten (Dateiname, MIME-Typ, Größe).
- Von Ihnen ausgewählte Anhänge; auf Android werden sie in den privaten App-Sandboxspeicher kopiert.
- Abgeleitete Statistiken (gesamte Meeting-Zeit, Heatmap nach Wochentag und Stunde, Top-Serien, dichtester Wochentag).
- Lokal erzeugte ICS-Exportdateien und Voll-Backup-Dateien im JSON-Format (
"schema": "larascalendar.backup") mit allen Terminfeldern sowie den Anhängen als Base64-kodierte Dateiinhalte.
Lokale Speicherung
Termine, Erinnerungen und Anhang-Metadaten werden in der IndexedDB-Datenbank kalenderecho gespeichert. Anhänge liegen auf Android als Datei im privaten App-Sandboxspeicher. Beim Löschen eines Termins oder Anhangs versucht die App, die zugehörigen lokalen Dateien ebenfalls zu löschen; lehnt das Betriebssystem den Zugriff ab, kann eine verwaiste Datei bis zum Löschen der App-Daten verbleiben.
Export, Voll-Backup und Wiederherstellung
LarasCalendar kann Termine als ICS-Datei exportieren und ein Voll-Backup als JSON-Datei erzeugen. Beides entsteht nur auf ausdrückliche Aktion und wird über das Android-Share-Sheet angeboten. Das Wiederherstellen liest ausschließlich eine Datei, die Sie selbst auswählen; Schema und Version werden geprüft, ungültige Dateien werden abgelehnt, ohne lokale Daten zu verändern. Vor dem Schreiben fragt ein Dialog, ob zusammengeführt oder ersetzt werden soll — „Ersetzen“ verlangt eine zusätzliche Bestätigung.
Berechtigungen
POST_NOTIFICATIONS ist die einzige gefährliche Berechtigung, die LarasCalendar auf Android zur Laufzeit anfordert, und sie wird nur angefragt, wenn Sie Erinnerungen verwenden möchten. Wird sie verweigert, bleiben Erinnerungen lokal gespeichert, werden aber nicht als Systembenachrichtigung angezeigt. Das zusammengeführte Manifest enthält außerdem die automatisch gewährten Systemberechtigungen RECEIVE_BOOT_COMPLETED und WAKE_LOCK sowie einen Boot-Empfänger der lokalen Benachrichtigungsbibliothek. Sie dienen ausschließlich dazu, lokale Erinnerungen nach einem Gerätestart wiederherzustellen und zum vorgesehenen Zeitpunkt auszuführen; es gibt keinen Push-Dienst, keinen auslösenden Server und keine Netzwerkübertragung.
Insbesondere fordert die App folgende Berechtigungen nicht an: Zugriff auf den Android-Kalender (READ_CALENDAR / WRITE_CALENDAR), breiten externen Speicherzugriff, Internet-Zugriff oder Berechtigungen für Kamera, Mikrofon, Standort und Kontakte.
8. LarasVault
Verarbeitete Daten
LarasVault verarbeitet folgende Daten ausschließlich lokal auf dem Gerät:
- Manuell importierte Fotos und Dateien.
- Dateimetadaten: Dateiname, MIME-Typ, Größe, Importzeitpunkt und lokaler Speicherverweis.
- Lokale kryptografische Metadaten: Salt, IV, KDF-Iterationenzahl, lokale Vault-Duplikat-Salt und HMAC-SHA-256-Duplikatkennung.
- Temporäre Vorschau- und Exportdaten, die nur nach Nutzeraktion lokal entschlüsselt werden.
- Backup-Dateien, die nur auf ausdrückliche Nutzeraktion erzeugt werden und verschlüsselte Datei-Bytes, lesbare Dateimetadaten, Krypto-Metadaten sowie einen verschlüsselten Verifier-Block enthalten. Klartext-Dateiinhalte und die Passphrase sind nicht enthalten.
- Die gewählte App-Sprache; sie wird lokal im WebView-Speicher (
localStorage) gespeichert.
Verschlüsselung
Importierte Dateien werden vor der dauerhaften Speicherung lokal verschlüsselt. Der Schlüssel wird auf dem Gerät mit PBKDF2-SHA-256, mindestens 600.000 Iterationen und einem zufälligen Datei-Salt aus der eingegebenen Passphrase abgeleitet. LarasDesk speichert keine Passphrase, keinen Cloud-Schlüssel und keinen Recovery-Key. Exakte Duplikate werden lokal über eine HMAC-SHA-256-Kennung erkannt; sie wird nicht hochgeladen.
Wenn die Passphrase vergessen wird, können die verschlüsselten Dateien nicht wiederhergestellt werden. Diese Grenze ist Teil des Produktversprechens: Es gibt keine Anbieter-seitige Entsperrung.
Lokales Backup und Wiederherstellung
Das Backup wird ausschließlich im Datenschutz-Bereich der App und nur durch eine bewusste Aktion gestartet; es gibt kein automatisches und kein zeitgesteuertes Backup. Die JSON-Datei (larasvault-backup-<Datum>.json) enthält die bereits verschlüsselten Datei-Bytes und deren Krypto-Metadaten, aber keine Klartextinhalte und keine Passphrase. Bei der Wiederherstellung wird die Passphrase lokal gegen den Verifier-Block geprüft, bevor Daten verändert werden; sie wird dabei nicht gespeichert. Im Modus „Ersetzen“ werden nach dem erfolgreichen Austausch der Datenbankeinträge die zuvor referenzierten nativen Chiffratdateien nur Best Effort gelöscht. Schlägt diese Bereinigung fehl, können nicht mehr referenzierte verschlüsselte Dateien bis zum Leeren der App-Daten oder zur Deinstallation zurückbleiben.
Automatisches Sperren
Sobald eine Passphrase eingegeben oder der Wiederherstellungsdialog geöffnet wurde, sperrt LarasVault den Tresor 30 Sekunden nachdem die App in den Hintergrund wechselt oder ihr Fenster verdeckt wird. Die Passphrase wird zu keinem Zeitpunkt dauerhaft gespeichert. Auto-Lock setzt den App-Zustand zurück, garantiert aber keine physische Löschung aus dem Arbeitsspeicher. Das Sperrverhalten ist reine Logik auf dem Gerät ohne Netzwerkverbindung.
Berechtigungen und was nicht stattfindet
Die App deklariert keine gefährlichen Android-Berechtigungen und keine Internet-Berechtigung. Dateiimport erfolgt über den System-Dateipicker, Export über einen FileProvider im app-eigenen Cache. Es gibt keine Gesichtserkennung oder sonstige ML-Analyse, keine automatische Galerie-Übernahme, keine EXIF-Bearbeitung, kein Cloud-Backup, kein Konto und keine Sync-Funktion.
9. Optionale Diagnose-Berichte
Alle vier Apps können nach einem unerwarteten Fehler einen technischen Bericht erzeugen. Er entsteht lokal, wird beim nächsten Start vollständig angezeigt und niemals automatisch verschickt.
Was in einem Bericht steht
App-Version und Buildnummer, Plattform, Android- und WebView-Version, Sprache, Zeitpunkt, Fehlertyp, die bereinigte Fehlermeldung samt Stacktrace sowie bis zu fünf technische Bedienschritte aus einer festen Liste von Ereignisnamen (etwa „Aufnahme gestartet“, „ICS-Import gestartet“ oder „Tresor entsperrt“). Vorgesehene Felder für Inhalte gibt es nicht: keine Belegbilder, OCR-Texte, Beträge, Händlernamen, Audiodaten, Transkripte, Termininhalte, Tresor-Dateien, Dateinamen, Passphrasen oder Schlüssel — und keine Nutzer-, Geräte- oder Installationskennung.
E-Mail-Adressen, Dateipfade, IP-Adressen und lange Ziffernfolgen werden im Text vorher durch Platzhalter ersetzt. Diese Bereinigung verringert das Risiko, garantiert aber weder vollständige Entfernung noch Anonymität — Fehlermeldung und Stacktrace bleiben freie technische Textfelder. Deshalb wird der exakte Inhalt vor jeder Weitergabe vollständig angezeigt. Höchstens ein Bericht wartet gleichzeitig, und er ist auf 50 KB begrenzt.
Zusammen mit einem wartenden Bericht speichert die App lokal dessen technischen Fehler-Fingerprint und Erstellungszeitpunkt. Nach einer Ablehnung wird der Fingerprint für diese App-Version lokal unterdrückt; außerdem speichert die App Ihre Einstellung „fragen“ oder „nie erfassen“. Ein wartender Bericht bleibt gespeichert, bis er erfolgreich gesendet, bewusst verworfen oder nach einer dauerhaften Server-Ablehnung erfolgreich gelöscht wurde. Das bloße Schließen der Vorschau löscht ihn nicht; schlägt eine Löschung fehl, bleibt er lokal. Diese Diagnoseeinträge, die Einstellung und — soweit die App ein Datenfluss-Log führt — dessen Einträge haben keine eigene automatische Ablauffrist. Sie bleiben bis zur jeweiligen Aktion beziehungsweise bis zum Leeren der App-Daten oder zur Deinstallation erhalten.
Was mit einem Bericht passiert — je nach App
- LarasCalendar und LarasVault übertragen nichts und können es nicht: Sie haben keine Internet-Berechtigung. Der Bericht verlässt das Gerät nur, wenn Sie ihn über „Bericht exportieren“ selbst teilen.
- LarasScan und LarasMemo zeigen zusätzlich einen Senden-Knopf — erst, nachdem Sie den genauen Inhalt aufgeklappt haben. Bei Zustimmung wird der Bericht per HTTPS an den Diagnose-Endpunkt der Verantwortlichen übertragen.
Sie können einen Bericht stattdessen verwerfen; derselbe Fehler wird dann in dieser App-Version nicht erneut gemeldet. Über „Nie erfassen und nicht mehr fragen“ schalten Sie die Funktion dauerhaft ab.
Der Versandweg bei LarasScan und LarasMemo
Vor dem Senden initialisiert die App Firebase App Check mit dem Google-Play-Integrity-Anbieter. App Check dient dem Schutz des Diagnose-Endpunkts vor unberechtigten oder missbräuchlichen Aufrufen. Dabei wird ein Integritätstoken von Google abgerufen und als X-Firebase-AppCheck-Header an den Endpunkt gesendet; Google kann dafür App-, Geräte- und Integritätssignale nach den eigenen Datenschutzbestimmungen verarbeiten. Das Token ist kein Feld des Berichts. Diese Initialisierung findet erst beim Versand statt — vor dem ersten bewusst gesendeten Bericht besteht also auch keine Attestierungsverbindung. Danach kann App Check sein Token automatisch aktualisieren.
Die Cloud Functions und die technischen Metadaten liegen in europe-west3 (Frankfurt). Der Rohbericht wird in einem privaten Cloud-Storage-Bucket am Standort US-EAST1 abgelegt; eine reine EU-Standortzusage wird deshalb ausdrücklich nicht gemacht. Der Backendpfad nutzt Google/Firebase. Bericht und Metadaten werden 30 Tage nach Eingang zur Löschung fällig; ein täglich laufender Prozess entfernt fällige Datensätze in begrenzten Stapeln, technische Verzögerungen können die tatsächliche Löschung darüber hinaus verschieben.
Ist im Backend ein Slack-Webhook aktiviert, nutzt die Verantwortliche den Slack-Dienst zur internen Benachrichtigung und technischen Fehler-Triage. Ausschließlich App-Name, App-Version, Plattform, Betriebssystemversion, ein technischer Fehler-Fingerprint und die interne Dokument-ID werden an Slack übergeben; Rohbericht und Stacktrace nicht. Für diese Metadaten gilt nicht die automatische 30-Tage-Bereinigung des Firebase-Backends. Sie werden nach den Aufbewahrungseinstellungen des verwendeten Slack-Workspace gespeichert und dort manuell beziehungsweise nach der Workspace-Regel gelöscht.
Ohne konfigurierten Diagnose-Endpunkt — der Wert wird erst beim Erstellen der App-Version gesetzt — entfällt der Senden-Knopf vollständig, und der Bericht bleibt rein lokal.
10. Rechtsgrundlagen
Soweit Daten lokal verarbeitet werden, geschieht dies auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung — Bereitstellung der App-Funktionalität) und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an Funktion und Sicherheit der App).
Die beim ausdrücklich angeforderten Sprachpaket-Abruf von LarasMemo erforderliche Übertragung technischer Verbindungsdaten an Google Play beziehungsweise Hugging Face beruht ebenfalls auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Für die weitergehende Verarbeitung durch diese Empfänger gelten deren eigene Bestimmungen und Rechtsgrundlagen; das gilt auch für die ML-Kit-Diagnostik von Google bei LarasScan.
Der optionale Diagnose-Bericht ist darauf ausgelegt, personenbezogene Daten und direkte Kennungen zu vermeiden, und wird nur nach aktiver Zustimmung und Vorschau übertragen. Falls die Prüfung trotz Bereinigung und Vorschau personenbezogene Daten in einem gesendeten Bericht zeigt, beruhen Übertragung und Verarbeitung dieses Berichts auf Ihrer Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, beschränkt auf den vorab angezeigten Bericht zu diesem Vorfall.
Soweit die für App Check/Play Integrity verarbeiteten Schutzsignale, die technischen Backend-Metadaten oder die bedingt an Slack übergebenen Triage-Metadaten personenbezogen sind, beruht ihre Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt im Schutz des Diagnose-Endpunkts vor Missbrauch sowie in der internen Benachrichtigung, Zuordnung und Behebung technischer Fehler. Diese Rechtsgrundlage ersetzt nicht die Einwilligung für den Inhalt des vorab angezeigten Diagnose-Berichts.
11. Rechte der Betroffenen
Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten die nachstehenden Betroffenenrechte:
- Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO;
- Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO;
- Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO;
- Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO;
- Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO;
- Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO;
- Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO;
- Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO — für uns zuständig ist die Sächsische Datenschutz- und Transparenzbeauftragte.
Widerspruchsrecht
WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN.
MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN DIENT.
Wie sich diese Rechte hier praktisch erfüllen
Da die Apps Inhalte nicht an den Anbieter übertragen, lassen sich Auskunft und Löschung gerätelokal erfüllen. In LarasScan, LarasCalendar und LarasVault können Sie einzelne Einträge in der App löschen. LarasMemo bietet derzeit keine Löschfunktion für ein einzelnes Memo; dort entfernen Sie alle lokalen Memos samt nativen WAV-, PCM- und Manifestdateien durch Leeren der App-Daten in den Android-Einstellungen oder durch Deinstallation. Diese beiden vollständigen Löschwege sind Android-Systemaktionen. Ein selbst weitergegebenes Backup liegt außerhalb unseres Zugriffs.
Für einen mit Zustimmung übermittelten Diagnose-Bericht (Abschnitt 9) gilt: Er ist darauf ausgelegt, eine direkte Zuordnung zu vermeiden, und wird nach 30 Tagen zur Löschung fällig. Eine frühere Löschung können Sie formlos über die Kontaktadresse mit ungefährer Versandzeit anfragen.
12. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten
Die Dauer der Speicherung bemisst sich anhand der jeweiligen Rechtsgrundlage, am Verarbeitungszweck und – sofern einschlägig – zusätzlich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist.
Bei der Verarbeitung auf Grundlage einer ausdrücklichen Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO werden die betroffenen Daten so lange gespeichert, bis Sie Ihre Einwilligung widerrufen. Bei der Verarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO werden diese Daten so lange gespeichert, bis Sie Ihr Widerspruchsrecht nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO ausüben, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Sofern sich aus den sonstigen Informationen dieser Erklärung nichts anderes ergibt, werden gespeicherte personenbezogene Daten im Übrigen dann gelöscht, wenn sie für die Zwecke, für die sie erhoben wurden, nicht mehr notwendig sind. Lokal auf Ihrem Gerät gespeicherte App-Daten bleiben so lange erhalten, bis Sie sie löschen, die App-Daten leeren oder die App deinstallieren.
13. Kontakt
Anfragen zur Datenverarbeitung bitte an: lara.knuth@larasdesk.com
14. Änderungen dieser Datenschutzerklärung
Diese Erklärung wird angepasst, wenn sich der Funktionsumfang einer App ändert — beispielsweise wenn eine Version einen Online-Sync, einen direkten Kalender-Provider-Import oder weitere Exportwege hinzufügt. Kommt eine App hinzu, wird sie in Abschnitt 2 ergänzt. Die jeweils aktuelle Fassung ist unter dieser Adresse abrufbar.